JRT Jumper von Wulfen


Jumper,der kleine Jack Russell Terrier aus Wulfen

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Alles auf Anfang

oder wie ich im Rudel aufgenommen wurde

 

Hallo liebe Besucherin und Besucher,

mein Name ist Jumper.

Wie ihr sehen könnt, bin ich ein kleiner Jack Russel Terrier ( 28 cm, +-6,5 kg ).Meine Eltern sollen reinrassige Jack Russel Terrier gewesen sein.

Geboren bin ich am 21. Septemper 2004 in Wülfrat, das liegt in der Nähe von Düsseldorf.
Heute wohne ich in Dorsten Wulfen, bei der Fam. Hasebrink.

Ich möchte euch hier die Geschichte erzählen, wie ich zu den Hasebrinks gekommen bin.

Kleiner Tip: Wenn ihr die Bilder anklickt, könnt ihr euch die Vergrösserungen anschauen.

 

Der erste Kontakt

Ich kann mich noch drann erinnern, wie sie am 19. November 2004 kamen um mich abzuholen. Es war Sonntag.

Mit drei Mann hoch schellten sie an. Frauchen Petra, Herrchen Günter und mein Freund Patrick.
Als sie reinkamen, lag ich gerade gemüdlich auf der weissen Leder-Coutch und wollte meinen kleinen Mittagsschlaf halten.

Langsam, aber bedrohlich kamen alle auf mich zu.
Patrick war als erstes da und nahm mich auf den Arm. Ich weiss noch ganz gut, das sie mich als Meerschweichen beschimpften, weil ich so klein war.
Frauchen Petra hat mich aber sofort verteildigt und fand mich super süss.

Jetzt grabschten alle an mir herrum. Irgendwie hatte ich Angst und musste erstmal meine Blase entleeren.

Kurz darauf packte man mich dann in einem Korb, der mit einer rosa Decke ausgelegt war.
Was wollten diese fremden Leute eigendlich von mir?
Sofort verkroch ich mich so tief wie möglich unter die Decke, in der Hoffnung, das mich keiner mehr begrabscht.

 

Die Reise ins neue Heim

Auf der Fahrt nach Hause sah ich die ganze Zeit Patrick, der neben mir sass und auf mich aufpasste.
Wärend der Faht hörte ich die ganze Zeit das Brummen des Motors, was ich ja bisher garnicht kannte.
Von der Fahrt selber habe ich leider nichts gesehen, da der Korb so hoch war.

Als wir wider anhielten, stiegen alle aus den Auto. Patrick schnappte mich und packte mich unter seiner warmen Jacke. Plötzlich sah ich nur noch ganz ganz viele Leute. Alle rannten sie da umher. Einige Tische mit ganz vielen Klamotten standen auch hier rum.

An einigen Tischen, blieben wir dann stehen und schauten uns Fressnäpfe, Halsbänder und Leinen an.
Und an jedem Tisch das selbe: Och ist der süss, darf man den mal streicheln? Wie alt ist er denn? Was für eine Rasse ist das? usw.

Mann war ich froh, als ich wider in dem Körbchen mit der rosa Decke war. Patrick streichelte mich ganz lieb und beruhigte mich.

 

Einzug ins neue Heim

Als wir dann das nächste mal ausstiegen, waren wir endlich in meinem neuen Zuhause. Alles war so riesig groß.
Patrick setzte mich gleich auf den Boden ab. Es wurde auch Zeit, denn viel länger hätte ich meine Blase nicht mehr im Griff gehabt.
Was ich aber bis heute noch nicht verstanden habe, ist das Gelächter meiner neuen Familie, als ich meine Blase entlehrte.
Heute lacht darüber keiner mehr.

Nachdem die Hektik mit dem Lappen und so vorbei war, erkundigte ich erstmal mein neues Zuhause.
Dabei passten alle genau auf was ich machte.
  Als Frauchen und Herrchen die Treppe zum Wohnzimmer hochgingen, versuchte ich denen zufolgen. Stufe für Stufe. Aber die letzte war zuviel. Alle gafften mich wider an und schienen auf irgendwas zu warten.
Ich setzte mich auch und wartete erstmal was da so kommt.

Kurze Zeit später nahm mich Frauchen dann auf den Arm, legte mich bei sich auf die Coutch und teilte die Decke mit mir.
Ich fand, das war schon mal eine gute Geste der Freundschaft, die man als Tradition pflegen sollte.
Die ganzen Strapatzen von Reise und Einkauf hatten mich so geschafft, das ich erstmal schlafen musste.
Nachdem Wachwerden, wusste ich wohl nicht mehr genau wo ich war. Ergebniss war ein Flug von dem Sofa, wo ich ja drauflag.
Sofort war Frauchen zur Stelle und tröstete mich, aber zum Glück hatte ich mir ja nichts getan.

 

Der erste Abend

Am selben Abend noch, gingen wir das erstemal Gassi. Herrchen setzte mich auf eine riesigen Wiese ab. Ich kam mir verdammt verloren vor. Weit und breit war nichts zu sehen, als grüne Wiese.
Nebenbei war es auch noch Dunkel und Kalt.
Wärend ich mein Geschäft verrichtete, ließ ich Herrchen nicht aus den Augen. Schnell lief ich anschliessend zu ihm.
Aber nicht das ihr glaubt, ich hätte Angst gehabt. Nein, hatte ich nicht! Ich wusste nur den Weg nach Hause noch nicht. das müsst ihr mir glauben

In der Wohnung, putzte er mir dann die Pfoten ab und verschwand richtung Wohnzimmer. Hätte Frauchen mich nicht gerufen, hätte ich garnicht gewusst wo ich hinsollte in der großen Wohnung.
Mühsam sprang ich wider Stufe für Stufe die Treppe zum Wohnzimmer hinauf, wo alle waren. Und wie schon zuvor, musste ich vor der letzten Stufe kapitulieren.

Alle gafften mich wider erwartungsvoll an. Das war voll peinlich.
Patrick kam mir aber dann zur Hilfe und legte mich wider bei Frauchen auf die kuschliegen Decke.

 

Meine erste Nacht im neuen Heim

Wie es dann Zeit wurde schlafen zu gehen, packte mich Frauchen samt der Decke und legten mich neben das Bett. Als das Licht ausging, war es absolut düster in dem Zimmer. Nur ein wenig Mondlicht schimmerte durch die Gardiene der Terrassentür.
Alles war so muxmäuschen still. Nur ein schweres schnaufen war zuhören.
Ich vermisste nun meine Geschwister und meine Mama. Warum waren die jetzt nicht hier?
Ich hatte große Angst und fing an zu jaulen. Plötzlich wurde es hell im Raum und Herrchen beugte sich über mich. Ganz sanft kraulte er meinen Nacken und deckte mich mit einem Teil der Decke zu.
Ich schloss meine Augen, konzentrierte mich auf ein Geräusch das immer "tick-tack" machte und muss dann wohl eingeschlafen sein.

Irgendwann in der Nacht, hatte ich das Dedürfniss Gassi zu gehen. Leider war es mir nicht möglich genau zusehen, wo hier was ist.
Und von meiner neuen Familie war keiner zusehen. Also entschloss ich mich dazu an die Balkontür zu gehen, damit ich wenigstens etwas sehen konnte.

 

Der nächste Tag

Als Herrchen aufwachte, war er nicht wirklich davon begeistert, das ich meinen Ausgang getätigt hatte. Wider ging es Hecktisch mit Wasser und Lappen zu werke.

Frauchen dagegen begrüßte mich nach dem Aufstehen mit freundlichen streicheln und ließ mich anschliessend auf ihren Schoss sitzen. Sie sagte das sie Stolz auf mich wäre, wie ruhig ich doch die Nacht verbracht hätte.
Etwas trübte sich aber ihre Laune, als Herrchen ihr irgendwas von jaulen, pinkeln und koten erzählte.
Aber ich kann mich da auch irren

Wärend Frauchen und Herrchen da so diskutierten, überkam mich erneut das Bedürfniss gassi zu gehen.
Ich versuchte vom Schoss herunter zu kommen. Als Frauchen mich dan absetzte, setze ich mich auch und liess meinen Gefühlen freien lauf.

Was jetzt für eine Hektick aufkam, lässt sich mit Worten garnicht so richtig beschreiben.
Ich wurde gepackt, die Wohnungstür wurde aufgerissen und ehe ich mich versah, fand ich mich auf einer Wiese wider.
Was ich hier sollte war mir schleierhaft.
Falls es aber was mit der Pfütze im Esszimmer zu tuen haben sollte, war diese Action völlig überflüssig.
Immerhin war ich doch schon fertig. Aber diese Actionen sollte sich noch zig male widerholen.

An diesen Morgen sah ich zum erstenmal meine neuen Nachbarn.
Mulan ( Yorkshire Terrier ) und ihr grosser Freund Sam ( Dalmatiner ) hiessen mich in der Strasse willkommen. Beide gehörten zu einer Familie. Aber auch Dusty, ein Labrador-Mänchen begrüsste mich hecktisch.

Wie sich im nachhinein herrausstellte, wimmelte es in unseren Häuserblock nur so von Hunden. Ich hörte wie Herrchen irgendwas von 10 bis 12 Hunde sagte.
Ich war schon gespannt, ob ich die alle mal kennenlehrnte.

Bei jedem Gassigehen, lernte ich neue Nachbarn kennen, mit denen ich spielen konnte.
Zwar waren fast alle größer und älter wie ich, aber ich konnte mich in den Gebüschen verkriechen wenns beim Spieken zu wild wurde.
Viele von denen sind auch noch nach meiner Pupertät meine Freunde geblieben.

Später am Tag, als Frauchen von der Arbeit kam, durfte ich das erste mal mit in den Garten. Der war fast so groß wie die Wiese, wo ich immer Gassi gehe.
Naja, fast so groß. Also für mich reichlich.
Hier darf ich immer Hund sein und spiele am liebsten mit Patrick Fussball. Zwar ist er nicht so schnell wie ich es heute bin, aber er gibt sich Mühe. Und es macht riesigen Spass.

Es gibt noch einiges aus meinem Leben zu berichten. Aber diese Geschichten erzähle ich dann in einer anderen Rubrick .

Achso, und was das Gassigehen angeht:
Heute bin ich Stubenrein und warte, bis Herrchen oder Sonstwer mit mir rausgeht.
Da wir gerade dabei sind, ich muss mal schauen wer mit mir gehen will. Ich habe da so ein Bedürfniss.

Also bis bald. Und Danke für das Interesse.

Mit freundlichen Grüßen
euer Jumper

 

 


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