JRT Jumper von Wulfen


Jumper,der kleine Jack Russell Terrier aus Wulfen

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Tagesablauf des kleinen Jack Russell Terriers von Wulfen

 

    Anmerkung:
    Ich habe versucht einen "normalen" Tagesablauf in meinem Leben zu beschreiben.
    Natürlich kann es auch andere Tage geben, indem es etwas wilder, aber auch langweiliger zugehen kann.
    Ich habe mich aber bemüht ein gutes Mittelmaaß zu finden und hoffe das es gelungen ist und den Lesern gefällt.
    Eine "Vermenschlichung" ist beabsichtigt und soll dem Lesespass dienlich sein !
    Die Bilder können zur Vergrösserung angeklickt werden!

    Anmerkungen und Kommentare sind herzlich Willkommen und können wie immer über unser Meihnungsbuch erfolgen.
    Ich wünsche euch jetzt aber erstmal viel Spass beim Lesen.

    Euer            
    Jumper von Wulfen

     

    Es ist 6 Uhr Morgens, ein Tag bei uns in Wulfen beginnt.
    Für alle?
    Nein, glaube ich nicht.
    Nur Herrchen schleppt sich nämlich jetzt richtung Küche und hantiert halb Blind dort mit seinen Kaffee.

    Kurzdarauf, taucht er vor meinem Körbchen mit einem Lekkerlie auf und erzählt mir was von "Gut gemacht, braver Jumper".
    Was er mir sagen will, habe ich bis heute noch nicht rausbekommen.
    Aber sicher meint er, das ich ganz lieb und ruhig geschlafen habe.
    An was anderes kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.
    Aber immerhin ist es ja schon mal gut, das ein neuer Tag mit einem Lekkerlie anfängt. Oder?

    Herrchen setzt sich nun erstmal am Esszimmertisch, schlürft da diese schwarze Flüssigkeit und vernebelt die Bude.
    Da es in dieser Zeit noch nichts aufregendes zu erleben gibt, schlummer ich immer noch etwas weiter.

    So gegen 6.45h wirds dann schon interessanter.
    Herrchen bewegt sich.
    Das heisst für mich, langsam Wachwerden und Startklar machen.
    Also erstmal Strecken, Recken und das Fell gut durchschütteln.

    Jetzt ersehe ich es als wichtig, mich nach Herrchen zu begeben und ihn mal ganz lieb anzuschauen.
    Schliesslich sollte er doch gute Laune haben, wenn wir gleich Gassi gehen.
    Dabei springe ich am Bein hoch, lege meine Schnauze treublickend auf sein Knie und lasse mir übers Köpchen streicheln.
    Anschliessend lege ich mich auf die Decke im Esszimmer. Direkt neben seinen Stuhl.


    7.00h fällt dann entlich der Startschuss.
    Herrchen geht zur Wohnungstür und nimmt mein Halsband und die Leine vom Harken.
    Jetzt muss ich ganz lieb sein. Ich setze mich vor seinen Füssen nieder, lasse mir das Halsband umlegen und nehme anschliessend rechts neben seinen Füssen die Sitzhaltung ein.
    Auf die Leine verzichten wir aber erstmal, die ist nur als Zierde dabei.
    Jetzt nur noch die Lekkerlies in die Hosentasche ( ohne Lekkerlies geht garnichts ! ) und es kann losgehen.

    Wenn Herrchen die Tür öffnet, werde ich ganz nervös. Am liebsten würde ich jetzt lossausen.
    Aber ich weiss, das das Ärger geben würde.
    Wenn ich viel Pech hätte, würde er mich an die Leine nehmen und der schöne Morgen wäre hinüber.
    Kein Rennen über die Wiese, kein freies Schnuppern usw.

    Also behersche ich mich, lasse Herrchen als erster nach draussen und warte bis er mir erlaubt rauszugehen.
    Ich gehe bis zur Treppe und setz mich erstmal wider.
    Herrchen geht schon mal vor und schaut, ob nicht ein Fahrrad oder Leute kommen, die mir wehtuen könnten.
    Wenn alles klar ist, ruft Herrchen mich zu sich und ich nehme Links von ihm die Sitzhaltung ein.
    ( Links, weil da bekomme ich immer ein Lekkerlie. Rechts funktionierts nicht. Muss ich immer nochmal um ihn herum gehen,
    bevor ich ein Lekkerlie bekomme. Also gehe ich doch gleich auf die richtige Seite. Bin ja ein kleverer Terrier. )

    So, jetzt haben wirs geschafft, Herrchen sagt "Jumper, geh" und die ganze Wiese vor unserer Haustür gehört mir.
    Hat sich bis hier vieleicht etwas lang angehört, aber es dauert wirklich nicht lang, vieleicht 2, höchstens 3 Minuten vom Halsband anlegen bis zur Wiese. 

    Als erstes lasse ich erstmal Flüssigkeit ab.
    Aber nicht alles, ich brauche ja auch noch was um mein Revier zu markieren.
    Nach und nach schnuppere ich die ganze Wiese und einzelne Ecken ab.

     

    Man sagt ja, das unser schnüffeln wie Zeitungslesen wäre.
    Hier stimmt es nicht ganz.
    Hier in unserer Strasse werden Bücher gelesen.
    Und es war wider einiges los letzte Nacht.

    Wie ich schon in der Rubrick "tier. Nachbarn" erzählte, haben wir in unserer Strasse an die 15 Hunde, ohne die, die noch auf ihren Gassiweg hier vorbei kommen.
    Hinzu kommen dann auch noch einige Katzen, die ja bekanntlich sehr gerne Nachts unterwegs sind.
    Ich habe also viel, sehr viel zu lesen. Meistens schaffe ich das alles garnicht.

    Wenns ein sehr guter Morgen ist, treffe ich auch schon Artgenossen.
    Einige sind allerdings früher, andere auch später draussen.
    Wem wir aber regelmässig treffen, ist Emelie.
    Emelie, ein JRT-Weibchen, ist meine beste Freundin. Wir toben dann erstmal richtig ab.
    Man könnte auch sagen, wir machen unsere Morgengymnastig.
    20 mal Strasse rauf und runter, einige Ringkämpfe und Fangenspiele gehören Morgens schon dazu.
    Ab und zu sind auch noch andere Freunde wie Fleud und Raisha dabei. Die halten aber leider meistens nicht so ganz unser Tempo mit. 

    Ca. gegen 7.45h heisst es dann wider rein.
    Herrchen ruft mich dann mit den Worten "Jumper rein".
    Meisstens höre ich dann auch und mache mich auf den Weg zur Wohnungstür.
    Aber "meistens" ist eben nicht immer.
    Manchmal möchte ich eben noch etwas länger mit meinen Freunden spielen.
    Ausserdem kann man ja auch nicht immer seine Freunde einfach draussen stehen lassen.

    Das mag Herrchen ja dann garnicht.
    Er widerholt sich dann noch ein bis zwei mal und kommt dann mit bösen Blick und lauter Stimme auf mich zu.
    Wenn der so kuckt, ist es besser, wenn ich erstmal abstand nehme. Hinterherrennen tut er mir aber nicht.
    Meistens geht er dann einfach rein und tut so als wenn er mich nicht kennt. Das finde ich voll gemein.

    Ausserdem kann ich dann auch meine Lekkerlies abschreiben, die ich bekomme, wenn ich höre.

    Gehen wir aber mal davon aus, das ich höre.
    Wie schon gesagt, gehe ich dann richtung Wohnungstür und setze mich auf der Fussmatte, und warte auf Herrchen.
    Jetzt bekomme ich ein Lekkerlie, weil ich brav war und zur Tür gegangen bin.

    Wenn er die Tür aufschliesst, bleibe ich ganz ruhig sitzen, überlasse ihn den Vortritt und warte geduldig auf meine Extraeinladung.


    Nach meinen Einlass, heisst es sofort wider auf den Läufer, der im Flur liegt, sitz zu machen , damit ich die Wohnung nicht mit Gras oder Dreck verunstallte.
    Was mir wider ein Lekkerlie bringt.

    Herrchen hängt die Leine am Harken und setzt sein Capy ab,
    dann nimmt er sich das Tuch und ich muss ihn jede Pfote einzeln reichen.
    Nachdem er mich ins Körbchen geschickt hat, gibts für die tolle Leistung des Pfoten gebens und den Gang ins Körbchen natürlich, wie solls anders sein, ein Lekkerlie.

    Wer jetzt aber glaubt, ich sei Rund und Fett, von den ganzen Lekkerlies naschen, liegt da falsch.
    Die Dinger sind so klein, das ich aufpassen muss, das sie nicht zwischen den Hauern hängen bleiben.
    Desweiteren, wird etwas vom allgemeinem Futter abgezogen, so das es schon hinkommt.
    Aber das wichtigste ist, die Lekkerlies sind lekker.

    Aber nun weiter.
    Nach soviel Aufregung am Morgen, habe ich natürlich Durst und Hunger.

    Als erstes füllt Herrchen nun meinen Saufnapf mit frischen, kühlem Wasser. Was ich auch dankend annehme.
    Der Futternapf bleibt aber leider noch leer.
    Das war auch mal anders.
    Da gab es sofort Fressi wenn wir reinkamen.
    Ich war so schnell an den Futterschrank, so schnell konnte Herrchen garnicht schalten.
    Manchmal hatte er schon geschimpft, weil ich am Schrank kratzte und immer um seine Füsse rumsprang.

    Irgendwann reagierte er garnicht mehr auf mich und setzte sich einfach nach dem Reinkommen am Tisch und trank seinen Kaffee.
    Ich wusste garnicht was ich machen sollte. Bis heute verstehe ich noch nicht, warum er das so macht.
    Aber ich habe mich daran gewöhnt.
    Ich schlürfe nur mein Wässerchen und lege mich dann lang auf den Laminat.
    Wenn Herrchen seinen Kaffee getrunken hat und seine Zigarette geraucht, gibts ja was für mich zu fressen.
    Vergessen hat er mich ja noch nie. Nur kommt mir die Zeit, die ich warten muss, etwas lang vor.

    Sobald ich meinen Napf leer habe melde ich mich bei Herrchen.
    Der freud sich doch immer so, wenn ich meinen Napf lehr gemacht habe. Er lobt mich dann und ich bekomme als Nachtisch einen großen Lekkerlie.

    Nachdem ich jetzt Gassi war und mich satt gefressen habe, wirds Zeit für eine Ruhephase.
    Dazu lege ich mich in die Diele, ins Körbchen.
    Da habe ich alles im Blick und kriege auch gleich mit, wenn was ungewöhnliches abläuft.

    Herrchen dagegen fängt dann an unsere Räumlichkeiten zu verunstallten!
    Dazu läuft er erstmal durch die ganze Hütte und bringt alles in Unordnung. Aber auch alles.
    Hier wird meine Decke im Wonzimmer weggeräumt, da wird mein Spielzeug in eine Ecke gepackt und dort wird meine Ruheecke mit Decke neu gefaltet.
    Dabei habe ich den ganzen gestriegen Tag dafür gebraucht um alles herzurichten.
    Tja Ordnung ist wohl eben Geschmackssache.

    Wenn er damit fertig ist, wird es noch etwas krasser.
    Er holt jetzt dieses laute, allesfressende, aufmüpfige Monster, das alles in sich reinsaugt, was nicht festgewachsen ist.
    Ob ihrs glaubt oder nicht, ich habe schon selber gesehen, wie es ganze Tiere in sich hineinzog.
    Auch einige Haare von mir hat es schon verschlungen!
    Ausserdem frisst es auch alles andere, was auf den Boden liegt.

    Dabei ist es dem Vielfrass total egal, obs jemanden gehört oder nicht.

    Einmal, ob ihrs mir glauben wollt oder nicht, wollte es sogar meine Lieblingsdecke fressen.
    Aber HALLO !?
    Da habe ich das Ding aber zusammengebellt.
    Das muss gesessen haben. Es ist bis jetzt nicht wider vorgekommen. Das hat sich der Vielfrass wohl gemerkt.
    Hin und wider versucht dieser Allesfresser es sogar, mich mit Lekkerlies zu ködern. Hat aber nicht funktioniert.
    Zwar nehme ich seine Lekkerlies, aber Freunde können wir nie werden.
    Ich bleibe dabei, dem Ding kann man nicht trauen.

    Irgendwann verschwindet auch wider dieser Allesfresser und Frauchen holt einen grossen Trog mit stinkendem Wasser.
    Es richt etwas säuerlich, aber auch nach Wiese und Blumen. Und schmecken tut es auch nicht.
    Mit einem grossen Tuch, verteilt sie das Wasser auf den Boden und die ganze Hütte fängt an zu stinken.
    Ich hab bis heute noch nicht kapiert wofür das ganze gut sein soll.
    Der Boden richt so gut nach Erde und Wiese, Lekkerlies und Futter, aber sie verschmutzt alles mit dem stinkendem Wasser.
    Es gauert dann den ganzen Tag, bis dieses Gestinke verschwindet.
    Und am nächsten Tag geht alles wider von vorne los. "GRAUSAM"

    Ich gehe mal davon aus, das es im Wesen der Zweibeiner liegen muss, ihren eigenen Geruch zu überspielen.
    Es sieht manchmal schon so aus, als könnten sich die Felllosen selber nicht riechen.
    Oder warum riechen Menschen den sonst fast jeden Tag anders?
    Da lob ich mir doch meine Artgenossen, die riechen in der Grundform immer gleich.

     

    Naja, ist auch egal. Menschen kann man nicht immer verstehen.
    Irgendwann dann, so gegen 11.30h / 12.00h, gehen Herrchen und ich spazieren.
    SPAZIEREN ! Das ist ganz und garnicht so lustig und aufregend, wie das Gassigehen.
    Dazu muss ich nämlich an der Leine und bei Fuss laufen.
    Das find ich anstrengender als mit einen Labrador zu toben.
    Und viele Freunde trifft man dabei ja gerade auch nicht.

    Herrchen und ich machen einen kleinen Rundgang durch unsere Dorfecke.
    Dauernd wird dabei dann an der Leine gezupft, und Herrchen labert die ganze Zeit "bei Fuss Jumper".
    MACH ICH DOCH.
    OK, vieleicht nicht ganz so. Aber ich mag es nicht, wenn man mir dauernd zu nahe kommt.
    Ihr wisst doch sicher selbst, wie schnell man da jemanden auf die Füsse / Pfoten getreten ist. Deshalb laufe ich immer gerne etwas vorweg, damit da nichts passiert.

    Bei dem Rundgang kommen wir auch an einigen Strassen vorbei und müssen diese auch hin und wider überqueren.
    An sonner Strasse angekommen, muss ich immer erst Sitz machen und warten bis Herrchen "bei Fuss" sagt.
    Da ich diese brummenden, stinkenden Kisten nicht mag, die einen an der Nase vorbeisausen,
    habe ich immer ein blödes Gefühl so am Strassenrand.
    Sobald Herrchen also sagt "bei Fuss", gebe ich Gas um da wegzukommen.

    Aber was macht Herrchen? Er trottet dann wie eine Schnecke über die Strasse, zuppt wider wie wild an der Leine und schimpft mit mir.
    Wie soll einen das Spazierengehen denn da Spass machen ?

    Falls wir dann aber an einer großen Wiese vorbei kommen, lässt Herrchen mich dann von der Leine
    Jetzt darf ich wider ein paar Minuten toben, schnuppern und ganz Hund sein.

    Je nach Wetterlage, setzt er sich dann auf die Bank und raucht sich eine.
    Zwischendurch, wenn Herrchen Langeweile bekommt, ruft er mich dann auch schonmal.
    Höre ich darauf, gibts dafür ein kleines Lekkerlie.
    Ca. gegen 13.00h gehen wir wider nach Hause. Dort wartet auf Herrchen dann das Mittagsfressi.

    Jetzt könnte man eigendlich sagen, wir haben "Halbzeit".

    Das Rudel geht zu Tisch, und legt anschliessend eine Ruhepause ein.
    In der Zeit ruhe ich mich meisstens auch aus, da dieser Rundgang ja doch stressiger ist als das Gassi gehen.
    Na und zu Fressen bekomme ich ja sowieso nichts. Erst wider um 16.00h nach dem Gassigang.
    Also lege ich mich ins Körbchen und entspanne.
    Es sei denn Patrick, der Junior-Herrchen, hat ausnahmsweise mal Zeit und geht mit mir im Garten.
    Dort kann ich dann mit meinen Bällen und ihm spielen.
    Aber leider hat er offt keine Zeit, da er wohl immer zu seinen Verabredungen muss. Schade
    Herrchen sagt ja immer ich könnte auch alleine in den Garten spielen, aber das macht alleine nicht so richtig Spass, wenn keiner zuschaut.

    Aber bis zum nächsten Gassigang dauert es ja nicht lange. Solange kann ich wohl warten.

    Zwischen 15.00h und 16.00h gehts dann wider nach Draussen.
    Dazu nehmen wir meisstens meinen kleinen weissen Vollgummie-Ball mit, den Herrchen immer versucht in der Hosentasche zu verstecken.
    Aber ich passe immer genau auf, ob er ihn einsteckt. Daran kann ich nähmlich in etwa erkennen, was wir draussen machen.

    Nimmt er also den Ball mit, ist pures Toben angesagt und ich bin schon wider ganz aufgeregt.
    Lässt er den Ball aber liegen, wirds stressig, dann gehts meistens zum Üben nach draussen und ich hör nur noch Sitz,
    Platz, bei Fuss und Hopp und und und .
    Wie aber schon gesagt, nehmen wir glücklicherweise meisstens den Ball aber mit.

    Und nachdem wir die übliche Zeremonie mit dem Rausgehen abgeschlossen haben,
    gehe ich erst garnicht mehr von Herrchens Seite und fordere ihm auf, den Ball entlich rauszugeben.
    Was er aber auch zimmlich schnell ohne Murren und Knurren macht.

    Dabei schmeisst er den Ball soweit er kann, und ich rase hinterher.
    Ich versuch den Ball einzuholen und bringe ihn zurück.
    Wenn ich ihm den Ball dann vor den Füssen lege, bekomme ich?
    Na was? Genau, ein Lekkerlie.
    Das machen wir ganz offt.
    Wenn ich aber nicht mehr kann, lege ich mich eine Minute ins Gras.

    Treffen wir allerdings einen unserer tierischen Nachbarn, ist Herrchen erstmal abgeschrieben und ich tolle natürlich lieber mit den Artgenossen über die Wiesen.
    Herrchen muss dann erstmal zukucken sich dann mit dem Frauchen / Herrchen unterhalten.
    Unter uns Artgenossen, spielen wir ja immer "krieg den Ball". Das macht riesig Spass !
    Dabei muss der Andere versuchen mir den Ball wegzunehmen.
    Und das Spiel spielt Herrchen ja nicht mit mir.

    Aber irgendwann ist leider auch hier Schluss und Herrchen ruft zum reingehen.

    Jetzt ist wider schlürfen und futtern angesagt.
    Nachdem Fressen, lässt Herrchen mich erstmal nicht raus.
    Er sagt, ich solle auf Decke im Wohzimmer gehen und mich ausruhen.
    Dabei will ich garnicht ausruhen, sondern lieber im Garten toben.
    Herrchen meint aber, das ich zu umgestüm sei und es nicht gut wäre, nach dem Futtern zu toben, da ich sonst krank würde.
    Irgendwie soll sich der Magen drehen und der Doc müsste dann operieren oder so. Keine Ahnung.

    Aber Doc ist ja mal garnicht. Allein der Gedanke lässt meine Nackenhaare zuberge stehen
    Da lege ich mich doch lieber auf meine Decke und warte bis man mich wider in den Garten lässt.

    Und irgendwann ist es dann natürlich auch soweit.
    Meistens ist es Frauchen, meine Schmusepartnerin, die mich ruft und mit in den Garten nimmt.
    Wärend sie sich um die Blumen kümmert, kümmere ich mich um meine vielen Bälle, die ich im Garten gehortet habe.
    Ich renne durch den Garten und übe Kopfbälle, dribbeln und so.
    Manchmal schaue ich auch nach Frauchen. Vieleicht kann ich der ja mal helfen beim Unkraut zupfen.
    Meistens aber verzichtet sie auf meine Mithilfe und sagt ich solle lieber Ballspielen.

    Im Garten vergeht die Zeit dann wie im Flug.
    Nach Toben und Gartenhilfe, lege ich mich auch mal unter der Sonnenliege und döse etwas vor mir hin.
    Kommt aber aufs Wetter an, wie warm es ist. Eigendlich ist die Zeit im Garten zu schade um nur rumzuliegen.

    20.00h gehe ich das letzte mal mit Herrchen Gassi.
    Wir nehmen wie immer unseren Ball mit und gehen vor die Tür.
    Meistens treffen wir um diese Zeit einige unserer Nachbarn.

    Aber viele meiner tierischen Nachbarn dürfen nicht mehr spielen.
    Sie gehen nochmals eine kleine Runde um die Häuser um ihr Geschäft zu machen. Was ich eigendlich Langweilig finde.
    Am Anfang haben wir das auch noch immer gemacht, aber wie wir es jetzt handhaben, ist aufregender.

    Treffen wir einen Nachbar, der Spielen darf, geht nochmals ca eine halbe Stunde die Post ab.
    Mit lauten Gebelle rasen wir über die Wiesen, wälzen uns in Sandlöchern und Ringen miteinander.
    Einige Nachbarn, die noch ohne Hund unterwegs sind, bleiben stehen und schauen uns zu. Haben Spass daran wie wir ausrasten.

    Herrchen sagt immer, so eine Toberunde täte mir besser, als 2 Std. umherzulaufen. Kann ich nur zustimmen. ( wenn ich nur an die Leine denke stehen mir die Haare schon wider zuberge)
    Nach dem Toben gehts dann rein und Herrchen nimmt mir mein Halsband ab. Das brauche ich heute ja nicht mehr.
    Jetzt wird erstmal "etwas" Wasser getrunken.
    Anschliessend, je nach Wetterlage, gehts zurück in den Garten, oder es geht auf die Knautsch zu Frauchen.
    Frauchen legt mir Abends immer eine Decke auf die Coutsch, wo ich den Rest des Abend dann verbringen kann.

    Hier dussele ich dann vor mir hin und warte, bis die Zweibeiner ins Körbchen gehen.
    Das sie dann ins Körbchen wollen, merke ich immer daran, das sie anfangen ihre Sachen wegzuräumen.
    Wenns soweit ist, hüpfe ich schon mal von der Decke und lege mich unterm Tisch.
    Man weiss ja nie, ob die Zweibeiner nicht irgendwann mal vergessen, mich mitzunehmen.
    Muss aber auch sagen, das es bisher noch nicht vorgekommen ist.

    Wenns soweit ist, gehe ich ins Körbchen und warte darauf, das Herrchen und Frauchen sich bei mir verabschieden.
    Früher bin ich immer mit den Zweibeinern gegangen und habe mich neben ihrem Körbchen auf eine Decke gelegt.
    Wenn die dann Nachts geschlafen haben, bin ich aber immer in mein Körbchen gekrochen und hab da geschlummert.
    Jetzt gehe ich eben gleich in mein Körbchen und verzichte auf eine Nachtwanderung.

    Das ich aber noch auf Herrchen und Frauchen warte, ist sehr wichtig, da es nämlich jetzt zum letzten mal Lekkerlies gibt.
    Erst gibt Frauchen ein, dann Herrchen.
    Und dann gehen bei uns die Lichter aus.
    Wenn Nachts nicht noch was besonderes passiert, ist mein nächster Termin "6.00h",
    wenn Herrchen Aufsteht, mir mein Lekkerlie bringt und mich lobt.

    So, das war so zimmlich mein täglicher Ablauf.
    Natürlich ändert sich immer hier und da etwas im Tagesgeschehen.
    Würde ja der Russel in der Tonne russeln, wenn man das tägliche Leben schon kennen würde.
    Aber im Groben wars das, was ich so den ganzen Tag mache.

    Danke an Alle, die sich bis hierher durchgelesen haben für ihr Interesse.
    Ich hoffe es hat euch gefallen und wir lesen uns bald wider.

    Bis bald
    Euer

    Jumper von Wulfen

     


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