JRT Jumper von Wulfen


Jumper,der kleine Jack Russell Terrier aus Wulfen

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Die 17 Hunde in Badajoz

Sie mussten sterben, obwohl sie am gleichen Tag gerettet werden sollten
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In Erinnerung an den 07. September 2007

 

Unfassbar für uns alle, welch schreckliche Nachricht wir, am 07. September 2007, aus Badajoz erhielten.
Marieangeles, eine Tierschützerin in Spanien, immer bemüht, alle Hunde aus der städtischen Perrera vor der Todesspritze zu retten, wollte auch an diesem Donnerstag die dort aufgenommenen Vierbeiner befreien.
Doch sie musste die Perrera ohne einen einzigen Hund verlassen.

Als sie die Türe aufschloss und mit ihrem Helfer Juan Carlos die Perrera betrat, bemerkte sie sofort die ungewöhnliche Stille.
Im Gang zu den Zwingern standen alle Türen offen - kein einziger Hund war zu hören oder zu sehen.
Mariangeles wurde nervös und sie hatte sofort die schlimmsten Befürchtungen.
Sie fragte einen Mitarbeiter, wo denn die ganzen Hunde wären und er antwortete nur kurz, die wären alle weg.
Auf die Frage, ob alle adoptiert worden wären, meinte der Mitarbeiter, sie wären alle getötet worden...

Mariangeles brach in der Perrera zusammen, konnte es nicht fassen.
17 Hunde mussten sterben, weil sie bei Bauarbeiten im Weg waren!!!
Alle 17 Hunde hätten gerettet werden können, aber keiner hat es geschafft, lebend die Perrera zu verlassen!
Übrig bleibt nur unsere maßlose Wut über die heutige völlig unnötige Tötungsaktion!
Wir sind fassungslos und können nicht begreifen, das 17 Leben ausgelöscht wurden, obwohl sie die Chance auf ein langes und glückliches Leben hatten!

Jeden Donnerstag kommt Mariangeles in die Perrera, um Hunde abzuholen, jeder kennt sie, jeder hätte Kontakt zu ihr aufnehmen können.
Niemand hat etwas getan, nur weil es "leichter und schneller" war, dem eintreffenden Tierarzt alle Hunde zur Tötung zu überlassen.
Der Tierarzt fragt nicht nach... er tötet alles, was ihm angegeben wird. Egal ob jung, gesund, alt, krank, groß oder klein - einfach jeder Hund hat heute die Todesspritze erhalten!

Zwei der getöteten Hunde hatte Mariangeles bereits reserviert und auch bezahlt, wollte sie heute mitnehmen, wie sie es auch regelmäßig seit über drei Jahren tut.
Aber noch nicht einmal diese beiden Hunde konnten der Tötung entgehen...
( Die Reservierung von Hunden muss zwar bezahlt werden, wird jedoch nicht namentlich auf einen bestimmten Hund festgelegt. )
Heute hätte Mariangeles für ihre zwei Reservierungen wenigstens andere Hunde retten können - aber es wurde kein einziges Tier am Leben gelassen!

Mariangeles konnte mit dem Leiter der Perrera sprechen.
Er gab an, nichts von diesem Tötungsauftrag gewusst zu haben.
Auch die Abgeordnete der Stadt Badajoz erklärte im anschließenden Gespräch in ihrem Büro, dass sie nichts davon wusste.
Sie war empört über dieses Vorgehen und möchte nun auf Wunsch von Mariangeles etwas ändern.
Sie ist ebenfalls der Meinung, dass die Perrera auf jeden Fall von einem tierlieben Menschen geleitet werden muss, der seiner Aufgabe nachkommt und nicht zulässt, dass eine sinnlose Tötung stattfindet.

Mariangeles hat angeboten, die Leitung der Perrera von Badajoz selbst zu übernehmen.
Ebenfalls hat sie im Büro der Abgeordneten des Stadtrats ihren Wunsch vorgetragen, ein großes Grundstück direkt neben der Perrera nutzen zu dürfen.
Dort möchte sie ein Tierheim errichten, in dem sie die Hunde vor der Tötung bewahren kann, indem sie von der Perrera ins Tierheim umgesiedelt werden, bis sie ein Zuhause gefunden haben.

Ein weiteres Gespräch mit der Abgeordneten wurde in Planung gestellt und außerdem sollte auch ein Gespräch mit dem Bürgermeister noch stattfinden.

Alle hofften sehr, dass durch diese brutale Aktion nun endlich der Wunsch von Mariangeles gehört und umgesetzt würde.

 

Am 11. September machte dann folgende Mail den Rundgang:


Hallo Ihr Lieben,
ich muss es in die Welt singen. Jetzt !!!! Teilt die Freude mit uns.
Freunde, die Ihr das Wunder überhaupt möglich gemacht habt, durch das gestrige Bombardement von Emails an die Stadtverwaltung von Badajoz und das Unterzeichnen der Petition.

Sicherlich hat diese unerträgliche Nachricht uns am gestrigen Tag bis ins Mark getroffen.
Aber wir haben gehandelt.
Glaubten vermutlich nicht, das es etwas bringen würde. Die Hunde sind tot. Keiner kann sie lebend machen. Keine Petition der Welt..
Der Tod all der Hunde in der Tötung von Badajoz durch die Willkür eines Amtstierarztes vor ein paar Tagen war gewiss sinnlos, dennoch lest nun die Mails der Reihe. Das Blatt hat sich gewendet..

Nachricht von Mariangeles > > > > ÜBERSETZUNG:
Ich weiss nicht, wie ich euch danken soll für die unterstützung die ihr mir gegeben habt
Heute haben wir eine Zusammenkunft gehabt mit den direkten vorgesetzten der Perrera, der Stadträtin Doña cristina und ihrem zuständigen Chef, es ist wahr, dass man willig ist Dinge zu verändern, einfache aber wichtige Dinge, noch keine abschlüsse aber viele Projekte, noch nie hab ich die möglichkeit so nahe gesehen, dass Badajoz aufhören wird so drittweltlerisch zu sein und ein Exempel von anständigem verhalten gegenüber den Haustieren sein könnte
Ich habe ALLE meine Hoffnungen, dass dies funktionieren kann. Die sensation, wieder die stufen hochzuklettern, viele, hohe und schwierige stufen und heute wenn auch auf knien, JA wir haben die erste stufe erklommen
WIR WERDEN VIEL HIFLE BRAUCHEN UM DIE HÖCHSTE STUFE ZU ERREICHEN
Ich werde euch auf dem laufenden halten
Ich bin nun wirklich ERSCHÖPFT!!!
DIESE WOCHE WERDEN KEINE HUNDE EINGEFANGEN WERDEN

Eine herzhafte Umarmung an alle die meine freunde sind
Angeles

- Update zum Schreiben von Mo Swatek von www.pro-galgo.com: > >

Mariangeles sagt, am Freitag fühlte sie sich so, als hätte sie einen Tritt bekommen und wäre eine lange Leiter runtergefallen.
Heute kommt es ihr so vor, als klettert sie Stufe für Stufe wieder nach oben.
Das Gespräch war recht erfolgreich und wenn Dann alles so klappen sollte, bekommt sie ein Büro in der Perrera und eine Lagerhalle nebenan für eine Quarantänestation und separat für Welpen. Und zusätzliche Hilfe von der Stadt.
Leider dürfen die sechs Arbeiter noch dort arbeiten, sie aber nicht mobben sonst gibt´s Ärger.
Die Stadträtin sagte noch, ihre Mailbox wäre geplatzt, doch sie war total begeistert von der Resonanz!!!!! (Wir haben nun wirklich sehr gute Verteiler)
Marieangeles schreibt vielleicht noch Diese Nacht einen Brief, den Mo Swatek für uns übersetzen wird.
Gruß Vera

Das schreibt Mo Swatek von www.pro-galgo.com
HALLO AN ALLE,
ICH HABE KURZ MIT ANGELES GESPROCHEN UND SIE WIRD UNS WEITERHIN INFORMIEREN
NÄCHSTE WOCHE WERDE ICH IHR HELFEN EINE WEBSEITE UND EIN EINFACHES BLOG EINZURICHTEN, DAMIT SIE UNS SO JEDERZEIT ÜBER ALLES INFORMIEREN KANN.
SO WIRD SIE AUCH SELBSTSTÄNDIG NEUE HUNDE SOFORT VORSTELLEN KÖNNEN UND DAS, OHNE AUF VOLUNTÄRE ANGEWIESEN ZU SEIN, DIE DANN OFT NICHT ERRICHBAR SIND WENN NEWS INS NETZ MÜSSEN.
WER SPENDET FÜR ANGELES DIE WEBADRESSE. WWW.ACAN-AGAT.ORG FÜR 5 JAHRE? (KOSTEN WENN HIER GEKAUFT CA. 40 EUR TOTAL!)
DIE WEBSEITE KANN AUF MEINEM SERVER GEFÜHRT WERDEN, PRO-GALGO SPENDET DEN SERVERPLATZ.
ANGELES HAT BEREITS EINEN LOGO FÜR IHREN VEREIN, WIR BRAUCHEN ALSO NICHT MEHR VIEL UM LOSLEGEN ZU KÖNNEN
WAS ANGELES AUF JEDEN FALL BRAUCHEN WIRD, SIND SACHSPENDEN FÜR DIE TIERE, AUF DEN WINTER ZU DECKEN, HUNDEBETTEN EVENTUELL MÄNTEL FÜR DIE VIELEN GALGOS DIE ANKOMMEN WERDEN ENDE JAGDSAISON
MFG
MO SWATEK > WWW.PRO-GALGO.COM

 

   


Zum Schluss könnte man sagen, das die 17 armen Hunde-Seelen nicht ganz so umsonst gestorben sind.
Sie waren wohl Teil eines höheren Plans den wir nicht erkennen konnten und auch nicht so wirklich verstehen wollen.
Ob aber auch alles ohne ihren Tod so ausgegangen wäre, bleibt ein Geheimniss der Sterne.

 

Die folgenden Bilder zeigen einige der getöteten Hunde.
Sie werden ewig in unseren Köpfen bleiben, wir werden sie nicht vergessen!
In Gedanken sind wir bei euch und euren 17 Seelen...
Das gesamte Herztier-Team
   

   
 
 
 
 
 

 

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