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Jumper,der kleine Jack Russell Terrier aus Wulfen

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Hunde in der Kunst

Alina Geishofers Spezialgebiet für die mündliche Matura aus Bildnerische Erziehung
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Einleitung

 

Der Hund spielt schon seit Anbeginn in der bildenden Kunst eine Rolle, trotzdem wird diese meist verkannt, da der „beste Freund des Menschen“ meist nur als kleines Detail am Rande vorkommt. Aber gerade weil der Hund der beste Freund des Menschen ist, ist auch seine Bedeutung in der Kunst nicht unwesentlich.
Der Hund lebt seit etwa 12000 Jahren zusammen mit dem Menschen, unterstützt ihn bei der Jagd, bewacht ihn und sein Hab und Gut, zieht seine Schlitten, schützt und treibt sein Vieh, begleitet ihn in den Krieg und seit spätestens Ende des 19. Jahrhunderts ist auch sein Stellenwert als Spielgefährte, Familienmitglied und Freund gesichert.

Kaum ein Tier ist also so stark mit dem Menschen verbunden, wie der Hund – höchstens noch das Pferd, welches ebenfalls viele Aufgaben inne hat und als Reit-, Zug- und Lasttier große Dienste für die Menschheit geleistet hat und deshalb auch ähnlich oft wie der Hund abgebildet ist.
Aber obwohl auch ein Pferd ein guter freund sein kann, so ist es doch nicht freiwillig beim Menschen und nicht unbedingt glücklich über seine Arbeit.
Der Hund jedoch ist es! Er hat sich freiwillig dem Menschen angeschlossen, ist seinem Herrn treu ergeben und mit Begeisterung bei der Arbeit.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Hund sowohl in der Literatur als auch in der bildenden Kunst immer wieder vorkommt.

* * *

Die ersten Darstellungen von Hunden finden wir bereits in den ersten künstlerischen Betätigungen der Menschen – nämlich in der Felsmalerei.

Im alten Ägypten war der Stellenwert des Hundes bereits so hoch, dass es unter Androhung der Todesstrafe verboten war einen Hund zu töten, so gibt es auch aus dieser zeit schon viele Abbildungen, Skulpturen und sogar Mumien von Hunden.
Auch in der Antike gehörte der Vierbeiner zum täglichen Leben. Aristoteles und Ovid verfassten Abhandlungen über diese Tierart und auch in der bildenden Kunst kommt sie immer wieder vor, so zum Beispiel in dem berühmten Mosaik von Pompeji.

In der Mythologie treten immer wieder Hunde auf: Die römische Jagdgöttin Diana wurde stets von einer Meute wilder Hunde begleitet, der Hades wird bewacht von Zerberus, einem dreiköpfigen Hund und der ägyptische Totengott Anubis wird mit einem Schakal- oder Hundekopf dargestellt.

Im Mittelalter begegnet man dem Hund als Motiv erstmals auch in christlichen Themen (z.B.: wird Judas beim Abendmahl häufig mit einem Hund zu seinen Füßen dargestellt).

Ebenfalls zu dieser Zeit wurden zum ersten Mal Kunstwerke gefertigt, die allein die Darstellung von Tieren bezwecken, so z.B.: in Bestiarien und Abhandlungen über die Jagd.

Aber auch zum täglichen Leben gehört der Hund, so enthalten z.B. fast alle damaligen Stundenbücher [Gebetsbücher für Laien] Miniaturen von Hunden.

* * *

Seit der Renaissance wird auch die Rolle des Hundes in der Porträtmalerei immer wichtiger.

Man begann aber auch die Tiere, als Sinnbild der bedingungslosen Treue, in der Darstellung von sentimentalen Szenen ins Werk mit einzubeziehen und so deren Wirkung zu verstärken.

Mit dem Ende des Naturalismus im 20. Jahrhundert nimmt schließlich die Bedeutung des Hundes in der bildenden Kunst ab.
Trotzdem kommt es aber immer wieder vor, vor allem der eigenen Hund wird auch von modernen Künstlern immer noch gerne dargestellt.

In den populären Künsten ist die Rolle des Hundes jedoch erhalten geblieben, weil er eben immer noch ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens ist. So ist es nicht verwunderlich, dass man in Film, Zeichentrick, Musikvideos, Werbung und Fotographie oftmals auf den Hund trifft.

Besonders interessant sind die Darstellungen des Hundes natürlich für Kynologen, da sie wertvolle Aufschlüsse über die Entstehung und Entwicklung der Rassen, sowie über das Leben mit dem Hund in vergangener Zeit geben.

 

Wir bedanken uns bei

für das zur verfügungstellen des Materials

 

 

 

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