JRT Jumper von Wulfen


Jumper,der kleine Jack Russell Terrier aus Wulfen

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Doga, Yoga für Hunde ?
Eine Wellness-Idee für Hunde
aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten


© 2008 G.Hasebrink , Jumper von Wulfen



Yoga für Hunde ?

Letztens habe ich in einer Zeitschrift für Frauchen rumgeschnüffelt.
Dabei bin ich auf einen Artikel für Hunde gestossen, der mich etwas irritiert hat.

Da konnte ich lesen, das es jetzt Deutschlands erste Yoga - Lehrerin für Hunde geben soll.
Die Yoga – Lehrerin soll aus Leipzig kommen ist Hundetrainerin.

Die Idee zu diesen Wellnessding stammt laut diesen Berichts mal wider aus der USA, wo das Ganze „Doga“ genannt wird.

Wie viele Namensfindungen beim Menschen, hat man hier einfach mal zwei Wörter genommen, gut durchgekaut und wider ausgespuckt.
So setzt sich der Name aus Dog und aus Yoga zusammen. Also Doga.

Bei diesen Übungen handelt es sich um Dehnübungen, mit denen sich gestresste Hunde entspannen sollen.

Diese Übungen haben hier Namen wie „schlafendes Kind, Löwe, Diagonale“ und nun Achtung … „umgekehrte Katze“.
Also mal nichts gegen Katzen; aber welcher Hund möchte schon zur Katze bekehrt werden ?

Ich habe mir mal diese 4 vorgestellten Doga-Übungen genauer angeschaut.


der Löwe:
Hierbei setzt man sich aufs Hinterteil, hebt die beiden Vorderpfoten nach Vorne. Das War’s !

Jetzt werden einige Hundekollegen sicher sagen: „Das kenn ich doch. Mach ich doch jeden Tag.“ Genau !

Wenn ihr nun in dieser Position verharrt, Herrchen oder Frauchen ganz süss anschaut, kann es einfach nur schief gehen.
Es sieht nämlich im Grunde nun so aus, als wolltet ihr was erbetteln.
Sollte das jetzt nicht so gut bei euren Zweibeinern ankommen, habt ihr ab jetzt ja eine klasse ausrede, Yoga, und ihr macht gerade ein auf "Löwe"


umgekehrte Katze:
Diese Übung kennt fast jeder Welpe. Aber auch Hunde, die kein so grosses Ego haben, dürfte diese Übung mit Leichtigkeit hinbekommen.
Bei dieser Übung legen wir uns nämlich einfach auf den Rücken und strecken die Pfoten in die Höhe.

Damit jetzt die Matchos unter uns es auch verstehen, es ist im Grunde nichts anderes, als sich zu unterwerfen.
Und damit dürfte dies wohl für einige die schwerste Übung bei dem ganzen Doga sein, da sich kein Hund gerne mal eben so unterwirft.

Allerdings haben wir auch hier mal wider die Möglichkeit das ganze im positiven Licht zu rücken.

Stellt euch nur mal vor, ihr geht gerade so Gassi und ihr begegnet einen riesen grossen, aufdringlichen Hund, der euch anmacht und Angst macht.
Um unnützen Ärger aus dem Weg zu gehen, braucht ihr nicht mehr zuzugeben, das ihr Angst habt und ihr euch lieber unterwerft.

Nein, ab jetzt macht ihr ein auf ganz entspannt und macht einfach die Yogaübung "umgekehrte Katze"
Somit kann keiner mehr an eurem Selbstbewusstsein zweifeln.
Denn was ist entspannter als eine schöne Doga-Übung.


schlafendes Kind:
Diese Übung ist meiner Meinung nach die Beste von allen.
Sie kann immer und überall gemacht werden und dient der Entspannung von Körper und Seele.
Dazu legen wir uns auf die Seite, strecken einwenig die Forderpfoten nach vorne, die Hinterpfoten nach hinten und machen die Augen zu.

Wer jetzt noch nicht eingeschlafen ist, den kann ich sagen, das es genau das ist, was wir so gut wie immer machen. PAUSE !

Der beste Ort für diese Übung wäre wohl das Sofa oder der gute Hochflorteppich.
Wenn jetzt noch Frauchen oder Herrchen dazukommen und uns leicht streicheln, werden wir sicher und ruhig schlafen wie ein kleines Kind.


Diagonale:
Die Doga-Übung Diagonale ist der gestreckte Sprung im Liegen.

Dabei legt ihr euch auf die Seite und versucht euch auszuruhen.
Wenn jetzt einer kommt und versucht euch grösser zu machen als ihr seit, indem er eure Vorderpfote nach vorne und die Hinterpfote nach hinten streckt, soll es die Diagonale sein.
Im Grossen und Ganzen eben nichts anderes wie das schlafende Kind, nur das noch jemand an euch rumzerrt.
Das ganze soll somit die Quermuskulatur dehnen, also die diagonale Muskulatur, oder so ähnlich und soll voll entspannen und beruhigen.


Ich weiss ja nicht wie es euch geht, wenn ihr hier so die Übungen lest, aber für mich ist das ganze irgendwie nicht viel Neues.
Meinem Verständnis nach mache ich wohl schon mein ganzes Leben Doga.
Aber jetzt, wo ich weis, was ich da so mache, fühle ich mich schon viel Entspannter und ausgelassener.

So Schluss jetzt mit dem ganzen Gerede.
Ich werde jetzt erstmal selber etwas Doga machen.
Und zwar werde ich mich in mein Körbchen legen und das schlafende Kind üben.

 

 

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