JRT Jumper von Wulfen


Jumper,der kleine Jack Russell Terrier aus Wulfen

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Die gehören eingespeert !
Eine Geschichte die uns wärend eines Gassigangs passiert ist
und die einen doch am Lebewesen Mensch zweifeln lässt.


© 2008 G.Hasebrink , Jumper von Wulfen



Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere auch.
Herrchen und ich machten einen kleinen Rundgang durch unser Revier.
Alles war wie immer und ich amüsierte mich prächtig mit Schnüffeln und Toben.

Als wir schon einige Zeit unterwegs waren, trafen wir einen Labrador. Er war lieb, sehr aufgeschlossen und hiess London ( Landen) .
Alles war in bester Ordnung.

Urplötzlich, aus dem heiteren Nichts, erklang eine helle, kreischende Stimme:
"Was ist das den hier ?
Das ist hier doch kein Hundespielplatz !
Hier muss man ja Angst haben her zu gehen !
So wie die Knurren und Bellen, muss man ja damit rechnen gebissen zu werden !
Diese Hunde sind doch eine Gefahr, die gehören in Käfige gesperrt !"

London und ich hatten uns voll erschrocken, da wir gerade mit einem Stock beschäftigt waren und starten gebannt und fragend in der Richtung wo der Schrei herkam
Auch unsere Herrchen schienen vom Schlag getroffen worden zu sein, schauten erst zu der Frau und kuckten dann auch schon uns Hunde an, als hätten wir ihnen die Frühstücksbrötchen geklaut.

Dann, wie sollte es auch anders sein, wurden wir Abgerufen und mussten neben unsere Herrchen Platz machen.
Herrchen stand von der Bank auf und ging zu der Frau, die immer noch am Schimpfen war.
Mit ruhiger und freundlicher Stimme fragte er die Frau, ob alles in Ordnung wäre und ob einer der Hunde sie angesprungen oder anderweitig belästigt hätte.

Mit hoch rotem Kopf und grossen Augen, sah sie Herrchen an und schimpfte erneut los:
"Das würde mir auch noch fehlen. Das hätten die Kö.... sicherlich gemerkt und sie könnten sich auf eine Anzeige wegen Körperverletzung freuen !
So was brauch man sich ja nicht gefallen zu lassen."

„Nein“, antwortete Herrchen etwas ratlos dreinschauend, „aber ich weiss leider immer noch nicht, was passiert ist. Was braucht man sich nicht gefallen zu lassen ?“

Jetzt schaute die Frau völlig Verständnislos und meinte, das sie doch hier in ruhe spazieren gehen möchte und nicht von irgendwelchen Flohbefallenden Vie..... belästigt werden möchte.
Schliesslich bezahle sie doch Steuern und müsse ja somit dazu beitragen, Reparaturen und Reinigungsarbeiten zu bezahlen. Entweder kämen die Vie.... jetzt an die Leine oder sie rufe die Polizei und erstatte Anzeige wegen Belästigung.

Jetzt ging auch das Herrchen von London zu der Frau hin und versuchte ihr zu erklären, das es hier in der Gegend keine Auslaufzone für Hunde gäbe und sich die Tiere doch irgendwo austoben müssten.
Des Weiteren seien London und ich doch wirklich ganz lieb und täten gar nichts und keinem etwas.

Alles reden half aber leider nichts und die jähzornige Frau schimpfte und drohte weiterhin mit der Polizei.

Letztendlich platze meinen Herrchen der Kragen.
Seine Stimmlage wurde etwas lauter und gröber.
„Wissen sie was, unsere Hunde zahlen auch Steuern. Und das für eigendlich nichts.
Nicht mal ihre Freiheit wird mit dieser Steuer bezahlt!
Aber keine bange,wir nehmen unsere "so genannten“ Kö... an der Leine.
Zwar weiss ich immer noch nicht was passiert ist, aber das interessiert auch garnicht mehr.
Bevor sie hier noch einen Herzkasper bekommen und sich vieleicht auch noch vor lauter Aufregung einnässen oder so, gehen wir lieber dahin, wo wir erwünscht sind.
So was Unfreundliches und verbohrtes wie sie ist mir schon lange nicht mehr begegnet.
Jetzt weiss ich mal wider, warum mir mancher Hund lieber ist als der Mensch.“

Herrchen drehte sich von der Frau ab, kam zu uns Hunden, die immer noch neben der Bank sassen und kraulte uns durchs Fell.
Anschliessend holte er die Leine aus der Tasche und harkte sie am Halsband ein.
Auch London kam an der Leine und es war vorbei mit dem tollen Toben.

Während wir nun so gelangweilt nach Hause zottelten, unterhielten sich unsere Herrchen noch über diesen blöden Vorfall.
Dabei kam Londons Herrchen auf den Gedanken, das der Frau sicher mal was Böses mit einem anderen Hund passiert sein müsse, sie einfach nur Angst hätte und deshalb so extrem reagierte.
Herrchen selber, stimmte dem aber nur bedingt zu und erzählte was von „hat keinen Freund“ und „wohl Katzenfan.“
Genau habe ich es nicht verstanden, da ich selber am grübeln war, was da eigentlich gerade passiert ist.

Zuhause angekommen, erzählte Herrchen es sofort Frauchen.
Die konnte es gar nicht glauben und bedauerte es, das sie nicht dabei gewesen wäre.
Sie hätte der `Dame ´schon gerne ihre Meinung gesagt.

Nachts in meinem Körbchen lies mir das ganze dann auch immer noch keine Ruhe.
Was haben wir den Falsch gemacht ?
Hat die Frau wirklich solche angst vor Hunde gehabt oder mag sie allgemein keine Tiere ?
Und wenn schon, musste man den dann so heftig reagieren?

Ich grübelte noch eine ganze Weile darüber nach und kam letztendlich zu folgendem, "menschlichen" Schluss:

  1. Solche Menschen sind gefährlich
  2. Sie sollten nicht frei rumlaufen (anleinen)
  3. Diese Menschen brauchen dringlichst einen Wesenstest.

    Ziel des Testes ist das Erkennen, übersteigerter aggressiver Reaktionen des Wesens, die sich in gefährlicher Weise auf Mensch und Tier auswirken können.

      Der Wesenstest sollte dabei folgende Prüfelemente umfassen:

    • Überprüfung des Gehorsams;
    • Verhalten bei Kontakt mit Tieren in Bewegung (Hunde, Katzen, Pferde usw.), die auch in engen räumlichen Kontakt treten;
    • Verhalten bei Konfrontation mit unerwarteten Begebenheiten (z.B. Kläffen; Fallenlassen eines Häufchens; Kontakt mit nicht normal reagierenden Tieren);
    • Verhalten des Wesens bei Konfrontation mit Geräuschen (z.B.: Bellen; Jaulen; Wiehern);
    • Verhalten im Gassiverkehr oder in einer vergleichbaren Gegebenheit;
    • Verhalten beim Kontakt mit anderen, auch gleichgeschlechtlichen Menschen;

     
  4. Um sie ins Gemeinwesen eingliedern zu können, wären Therapeutische Beschäftigungen von Vorteil.
  5. Sollte keine Verbesserung im Verhalten erkennbar sein, ist von weiterem Kontakt abzusehen.

Ich hatte da so noch einige andere Ideen, aber die verwarf ich ganz schnell wider, da sie mir doch zu Menschlich erschienen.
Immerhin bin ich immer noch ein Hund mit Verstand und Ehrgefühl!

Und glaubt mir, kein normaler Hund, der die wahren Menschen kennengelernt hat, möchte jemals ein Mensch sein !
 

 

 

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